Loxone Miniserver Gen 1 Upgrade: Funktionen der neuen Generation nutzen – ohne Austausch

Der Bestands-Miniserver bleibt im Schaltschrank, die alte KNX-Schnittstelle bleibt erhalten. Upgrade per Miniserver Go – mit Kosten-Gegenüberstellung, Bestell- und Einbau-Optionen.

Warum ein Upgrade des Loxone Miniservers Gen 1 sinnvoll ist

Sie betreiben einen Loxone Miniserver der ersten Generation? Dann besitzen Sie eine solide Zentrale – aber einige Entwicklungen der letzten Jahre erreichen ihn nicht mehr: Remote Connect, Loxones verschlüsselter Fernzugriff ohne Portfreigabe, wird von der ersten Generation nicht unterstützt. Und der Gen 1 versteht nur IPv4 – wird der Fernzugriff über einen neuen Internetanschluss ohne öffentliche IPv4-Adresse genutzt, stößt die alte Zentrale an ihre Grenzen. Die Funktionen, die neuere Loxone-Anlagen heute mitbringen, bleiben so außen vor.

Das heißt aber nicht, dass Sie den alten Miniserver ersetzen und die bestehende Anlage umbauen müssen. Es gibt einen deutlich günstigeren Weg, der die gesamte Bestandsinstallation erhält – und genau den setzen wir für Sie um.

Die Upgrade-Idee: Miniserver Go als neue Zentrale, Gen 1 als Client

Loxone Miniserver lassen sich zu einem Gateway-Client-System verbinden: Eine Zentrale übernimmt die Rolle des Gateways (Master), weitere Miniserver arbeiten als Clients im selben Projekt. Für das Upgrade wird ein Miniserver Go als neue Zentrale hinzugefügt. Der bestehende Miniserver Gen 1 wird als Client eingebunden – sein Programm läuft weiter, seine Anschlüsse bleiben in Nutzung.

Der entscheidende Vorteil: Der Gen 1 behält seine integrierte KNX-Schnittstelle, die neuere Miniserver nicht mehr eingebaut haben. Alle KNX-Aktoren und Sensoren, die heute am Gen 1 hängen, bleiben einfach so, wie sie sind – inklusive der 8 Relais, 8 digitalen Eingänge und 4 analogen Ein- und Ausgänge. Nichts wird neu verkabelt, nichts muss neu projektiert werden. Beide Miniserver kommunizieren über das lokale Netzwerk; in der Loxone App und in der Programmierung entsteht daraus ein einziges Gesamtsystem.

Loxone Miniserver Gen 1 in der Installation mit angebundener KNX-Busleitung - die integrierte KNX-Schnittstelle bleibt beim Upgrade erhalten
Der Miniserver Gen 1 verfügt über eine integrierte KNX-Schnittstelle – beim Upgrade per Miniserver Go bleibt sie voll erhalten.

Kurz gesagt: Der neue Miniserver Go bringt alle Features der aktuellen Generation mit, der alte Miniserver Gen 1 liefert weiterhin seine Anschlüsse und die KNX-Anbindung. Das Beste aus beiden Generationen – ohne Austausch.

Loxone Miniserver Gen 1 mit Anschluessen: Netzteil, Loxone Link, digitale und analoge Ein- und Ausgaenge, KNX-Schnittstelle
Miniserver Gen 1 Ihr Bestand: 8 Relais, 8 digitale Eingänge, 4 analoge Ein-/Ausgänge – und die integrierte KNX-Schnittstelle. Bleibt vollständig erhalten.
Loxone Miniserver Gen 2 - die aktuelle Generation mit Tree-Schnittstelle, ohne integrierte KNX-Schnittstelle
Miniserver Gen 2 Die aktuelle Zentrale: Tree, IPv6, Remote Connect. KNX nur noch über eine zusätzliche KNX Extension (573,88 € UVP).
Loxone Miniserver Go - kompakte Zentrale mit LAN, Loxone Link und integriertem Air-Funk
Miniserver Go Die günstige neue Zentrale für Ihr Upgrade: 393,62 € UVP, integriertes Air, Remote Connect, IPv6 – einfach per LAN ins Netzwerk.

Was das Loxone Miniserver Upgrade konkret bringt

Mit dem Miniserver Go als neue Zentrale erhalten Sie alle Funktionen, die der Gen 1 nicht mehr abbilden kann:

  • Remote Connect: Sicherer, verschlüsselter Fernzugriff ohne Portfreigabe – Anlage steuern und programmieren von überall, auch über Fernwartung durch mich als Ihr Dienstleister.
  • IPv6-fähig: Der Miniserver Go unterstützt IPv4 und IPv6 – Ihr System bleibt erreichbar, auch wenn der Provider auf neue Anschlusstechnik umstellt.
  • Aktuelle Loxone-Software: Alle neuen Funktionen, Bausteine und Optimierungen laufen auf dem Go als Gateway – und damit im Gesamtprojekt.
  • Loxone Air integriert: Bis zu 128 Air-Geräte funkgestützt nachrüsten – Sensoren, Taster und Bedienelemente ohne Stemmarbeiten, ideal für Nachrüstungen im Bestand.
  • Loxone Link für Extensions: Bis zu 30 Extensions (Tree, DALI, Modbus und mehr) lassen sich am Go ergänzen.
  • Ein Projekt, eine App: Gateway und Client laufen in einer gemeinsamen Visualisierung – Bedienung und Programmierung bleiben so einfach wie gewohnt.
  • Bestand bleibt Bestand: KNX-Schnittstelle, Relais und Ein-/Ausgänge des Gen 1 bleiben voll genutzt – Ihre Investitionen in die bestehende Anlage bleiben erhalten.

Kosten-Gegenüberstellung: Neuer Gen 2 mit KNX Extension vs. Upgrade mit Go

Was kostet der klassische Weg – Miniserver Gen 2 plus KNX Extension – im Vergleich zum Upgrade mit Miniserver Go und Bestands-Miniserver Gen 1? Die Gegenüberstellung zeigt die Hardware-Kosten (UVP brutto, Loxone-Preisliste):

Position Variante A: Austausch gegen Miniserver Gen 2 Variante B: Upgrade mit Miniserver Go
Neue ZentraleMiniserver Gen 2 (Art. 100335): 655,61 €Miniserver Go (Art. 100336): 393,62 €
KNX-AnbindungKNX Extension (Art. 100322): 573,88 €0 € – integrierte KNX-Schnittstelle des Gen 1 bleibt
Arbeiten am SchaltschrankUmbau: Klemmen neu verdrahten, Extensions ergänzenKeine – Go wird nur ins Netzwerk gesetzt
Hardware-Summe1.229,49 €393,62 €

UVP brutto nach Loxone-Preisliste, Stand September 2026 – tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeit auf Anfrage.

Das Upgrade mit Miniserver Go spart also rund 836 Euro gegenüber dem Gen-2-Komplettkauf – bei vollem Erhalt der KNX-Schnittstelle und ohne jeden Schaltschrank-Umbau. Kommen beim Austausch noch Ersatz-Extensions für die genutzten Ein- und Ausgänge des Gen 1 hinzu, steigt die Differenz entsprechend weiter. Die Hardware für Ihr Upgrade kaufen Sie direkt über mich als Loxone-Partner.

Jetzt kaufen und einbauen: Ihre zwei Wege zum Upgrade

Für die Umsetzung gibt es zwei Varianten – je nachdem, wie viel Sie selbst übernehmen möchten:

Variante 1: Selbst einbauen – Konfiguration durch Automation Erdmann

Sie kaufen den Miniserver Go (über mich zum Partnerpreis) und bringen ihn selbst an: LAN-Kabel ins Netzwerk, Micro-USB-Netzteil in die Steckdose – fertig ist die Installation. Danach übernehme ich die Systemarbeit: Backup der Bestandsanlage, Aufbau des Gateway-Client-Systems, Einbindung des Gen 1 als Client, Remote Connect einrichten, Funktionstest und Inbetriebnahme per Fernwartung. Der ideale Weg für alle, die handwerklich versiert sind und die Programmierung in professionelle Hände legen wollen.

Anschluesse des Loxone Miniserver Go: Micro-USB fuer die Stromversorgung, LAN-Port und Loxone Link
Die komplette Installation des Miniserver Go: Micro-USB-Netzteil und LAN-Kabel – mehr Anschlüsse braucht das Upgrade nicht.

Variante 2: Komplettpaket durch Automation Erdmann

Ich liefere den Miniserver Go, ziehe zunächst das Backup Ihrer Anlage, baue den Go vor Ort ein, richte das Gateway-Client-System ein, verbinde den Gen 1 als Client, aktiviere Remote Connect und nehme das Gesamtsystem inklusive Einweisung in Betrieb. Ein Termin, alles aus einer Hand – mit dokumentiertem Sicherungsstand vor jeder Änderung.

Mein Hinweis vor jedem Upgrade: Lassen Sie vor der Umstellung ein aktuelles Backup ziehen und die SD-Karte des Gen 1 prüfen – gerade ältere Karten der ersten Generation sind ein bekannter Schwachpunkt. Ich prüfe die Karte gern im Zuge des Upgrades und tausche sie bei Bedarf gegen eine aktuelle Industriekarte.

Upgrade anfragen: Kontaktformular mit vorgefertigtem Anfragetext

Beschreiben Sie kurz Ihre Bestandsanlage – ich melde mich mit konkreter Einschätzung und Festpreis. Das Formular ist mit einem vorgefertigten Anfragetext gefüllt: Ergänzen Sie einfach die Eckdaten Ihrer Anlage und senden Sie ab. Unverbindlich, Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Upgrade-Anfrage: Miniserver Go für Gen-1-Anlage

Schnellanfrage – vorgefertigter Text, einfach ergänzen und senden.

Häufige Fragen zum Loxone Miniserver Upgrade

Kann ich meinen Miniserver Gen 1 einfach durch Gen 2 ersetzen?

Technisch möglich, aber deutlich aufwendiger: Der Gen 2 hat andere Klemmen und keine integrierte KNX-Schnittstelle mehr. Beim Tausch werden die 8 Relais, 8 digitalen Eingänge und 4 analogen Ein- und Ausgänge neu verdrahtet und brauchen Ersatz-Extensions (rund 1.096 Euro UVP); für KNX kommt die KNX Extension mit 573,88 Euro hinzu. Das Upgrade mit dem Go umgeht alle diese Punkte – kein Umbau, keine Ersatzhardware, keine Neuprojektierung der KNX-Anlage.

Was passiert mit meiner KNX-Anlage beim Upgrade?

Sie bleibt vollständig erhalten. Der Gen 1 behält seine integrierte KNX-Schnittstelle samt aller Aktoren und Sensoren am Bus. Im Gateway-Client-System läuft der Gen 1 als Client weiter, die KNX-Kommunikation wird über das Netzwerk in das Gesamtprojekt eingebunden. Für Ihre KNX-Installation ändert sich dadurch nichts – das ist der größte Kostenvorteil gegenüber dem Austausch.

Muss dafür der Schaltschrank umgebaut werden?

Nein. Die komplette Installation des Miniserver Go besteht aus LAN-Kabel und Micro-USB-Netzteil. Der Gen 1 bleibt unverändert im Schrank – keine Klemme wird angefasst, kein Kabel neu verdrahtet. Beide Miniserver tauschen ihre Daten über das lokale Netzwerk aus. Idealerweise sollte der Go in Nähe des Routers oder des Netzwerkswitches platziert werden.

Wie schnell ist das Upgrade umgesetzt?

Der physische Teil dauert Minuten. Die Systemarbeit – Backup, Gateway-Client-Aufbau, Einbindung des Gen 1, Remote Connect, Funktionstest – richtet sich nach der Größe der Anlage und lässt sich meist an einem Tag umsetzen. In der Regel läuft Ihre Anlage dabei weiter; kurze Übergangspausen vereinbare ich vorher mit Ihnen.

Was kostet die Konfiguration durch Automation Erdmann?

Die Hardware (Miniserver Go, 393,62 Euro UVP) kaufen Sie über mich zum Partnerpreis. Die Konfiguration – Backup, Gateway-Client-System, Remote Connect, Inbetriebnahme – kalkuliere ich als Festpreis nach Anlagengröße. Fordern Sie einfach mit dem Formular oben ein unverbindliches Angebot an; ich melde mich in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Jetzt Loxone Miniserver Upgrade anfragen

Gen-1-Anlage behalten, Funktionen der neuen Generation nutzen – ich berate Sie unverbindlich.

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